Motte

Foto: Angelika Nordmann

Die hübsche Rottweilerhündin ist sensibel. Ihr Umzug ins Tierheim machte ihr zu schaffen und sie brauchte eine ganze Weile, um sich auf die neuen Umstände einzustellen und im neuen Umfeld, sprich: im Tierheim, anzukommen. Noch viel wohler würde sie sich natürlich in ihrem eigenen Zuhause fühlen und wir hoffen, dass sich sehr schnell die passenden Menschen für die tolle Hündin finden.
Motte ist eine Hündin, die dem Menschen gefallen möchte und die die menschliche Nähe mag. Einerseits. Denn andererseits fällt es ihr schwer zu vertrauen und die Kontrolle abzugeben. So dauert es eine ganze Weile und braucht Geduld, bis sie sich entspannen kann. Übrigens: sie brummt gern und viel, wenn sie angefasst wird. Mal ist das wohliges Brummen, mal drückt es Unbehagen aus. Es gehört ganz einfach zu ihr und ist übrigens für Rottweiler recht typisch.
Mit Artgenossen kommt sie nur bedingt klar. Sie testet an und guckt genau, wie stabil ihr Gegenüber ist. „Neins“ kann sie nur schlecht akzeptieren. Ihre Unverträglichkeit wurde ihr letztendlich auch zum Verhängnis, da sie nicht mit dem anderen Hund der Familie klarkam.
Vor allem gegenüber kleinen Hunden verhält sie sich ausgesprochen ernsthaft und muss sehr verantwortungsvoll geführt werden. Hier im Tierheim braucht sie dennoch nicht allein wohnen – ein passender Partner wurde gefunden.
Motte reagiert ausgesprochen stark auf Bewegungsreize, das bedeutet, dass sie sich beim Spazierengehen jagdlich interessiert zeigt und bei Eichhörnchen, Hasen u.a. hellwach ist und hinterherhetzen möchte. Insofern kann sie nicht in einen Haushalt mit Kleintieren bzw. Katzen vermittelt werden.
Bitte beachten: In Hessen und in Bayern gehören Rottweiler zu den sogenannten Listenhunden.