Anton

Foto: Sabine Stuewer

Anton will so gern Menschenkontakt, aber er kann sich (noch) nicht gut darauf einlassen. Der Mischlingsrüde ist sehr besorgt und argwöhnisch gegenüber Fremden. Damit zeigt er sich ziemlich Appenzeller typisch.

Hat jemand etwas in der Hand, ob Schlüssel, Ipad, Besen, dann zuckt er zurück und wenn es ihm zu eng wird, dann greift er an. Sein Nervenkostüm ist nicht das Beste und wenn ihn etwas aufregt, dann muss er das über Gebell kund tun. Er kann momentan (noch) nicht anders. Bellen ist sein Ventil.

Wir arbeiten intensiv daran, sein Vertrauen in den Menschen wieder aufzubauen und Glanz in seine traurigen Augen zu bringen, damit er endlich wieder mehr Lebensfreude haben kann. Inzwischen gelingt ihm das mit engen Bezugspersonen.

Anton ist ein Kontrolletti und neigt dazu, seine Bezugsperson zu vereinnahmen. Wir arbeiten nun daran, dass er sich zurück nimmt, wenn sich jemand nähern möchte. Auch Futter verteidigt er. Er mag sich nur ungern einschränken lassen. Inzwischen lernt er mehr und mehr, Grenzen zu akzeptieren.

Das große Glück ist, dass Anton sich hervorragend mit Artgenossen versteht. Er ist täglich für eine Weile in der großen Tagesgruppe mit dabei und profitiert von diesem Miteinander.

Momentan steht Anton nur unter Vorbehalt zur Vermittlung, weil er erst noch eine Menge lernen muss, bevor er ausziehen kann. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse bzw. bei Fragen zu ihm an.